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rund ums kartenlegenKartomantie verstehen

Kartomantie — Herkunft, Systeme, Einordnung

Karten legen: erklärt statt beworben

Woher die Deutungsdecks stammen, wie Legesysteme aufgebaut sind, was die einzelnen Blätter überliefern — und was man von einer Legung realistisch erwarten kann. Ein unabhängiges Informationsangebot ohne Beratungsangebot und ohne Hotline.

EinstiegDie 36 LenormandkartenErste LegungAlle Legemuster
Bogen des Brettspiels „Das Spiel der Hofnung“ mit 36 nummerierten Sinnbildern
„Das Spiel der Hofnung“ von Johann Kaspar Hechtel, Nürnberg um 1800 — die Bildfolge, aus der das kleine Lenormand-Deck hervorging. Bild: gemeinfrei, Wikimedia Commons.

Worum es hier geht

Kartenlegen ist eine der bekanntesten Deutungspraktiken Europas und eine der am schlechtesten erzählten. Über die Herkunft der Decks kursieren Geschichten, die sich leicht widerlegen lassen; über die Legesysteme findet man vor allem Stichwortlisten; und die Frage, was eine Legung eigentlich leisten kann, wird meist umgangen.

Diese Seite versucht das Gegenteil: Die historischen Angaben sind gegen museale und wissenschaftliche Quellen geprüft, die Legesysteme werden mit ihrem Aufbau und ihren Positionsbedeutungen beschrieben, und die Grenzen der Praxis werden benannt statt umschifft. Wer hier nach einer Vorhersage sucht, ist falsch. Wer verstehen will, wie Kartomantie funktioniert, woher sie kommt und warum sie so überzeugend wirkt, findet das Nötige.

Zuerst lesen

Grundlagen

Legesysteme

Aufbau & Positionen

Einordnen

Decks, Deutung, Grenzen

Zur Geschichte der Domain

Diese Adresse gehörte bis Mitte der 2010er-Jahre zu einem privaten Angebot für Kartenlegung und Lebensberatung, später lag sie längere Zeit brach. Das heutige Angebot steht mit den früheren Betreiberinnen und Betreibern in keiner Verbindung und setzt deren Tätigkeit nicht fort: Hier wird nicht beraten, sondern beschrieben. Wer über einen alten Link hierherkommt, findet deshalb keine Terminbuchung, sondern Sachinformationen zum selben Thema.