Sammlungen und Digitalisate

Wer Kartenbilder im Original sehen will, braucht keine Sekundärliteratur — die großen Häuser haben ihre Bestände digitalisiert und frei zugänglich gemacht.

  • Bibliothèque nationale de France (Gallica) — umfangreiche Bestände französischer Spiel- und Wahrsagekarten des 18. und 19. Jahrhunderts, darunter vollständige Jeux de cartomancie und Tarotspiele in hoher Auflösung. gallica.bnf.fr
  • The British Museum — europäische Spielkarten vom 15. Jahrhundert an, einschließlich ungeschnittener Druckbögen, die zeigen, wie Karten hergestellt wurden. britishmuseum.org
  • Deutsches Spielkartenmuseum in Leinfelden-Echterdingen, Teil des Landesmuseums Württemberg — die maßgebliche deutsche Sammlung, mit dem Bestand, aus dem die Forschung zum Lenormand-Deck hervorgegangen ist. landesmuseum-stuttgart.de
  • Wikimedia Commons — Sammelpunkt für gemeinfreie Kartendigitalisate aus all diesen Häusern; auch die Bilder dieser Seite stammen von dort. commons.wikimedia.org

Zur Spielkartengeschichte

  • Detlev Hoffmann gilt als der Spielkartenforscher, der den Zusammenhang zwischen Hechtels Spiel der Hofnung und dem kleinen Lenormand-Deck 1972 nachwies. Seine Arbeiten zur Geschichte der Spielkarte sind die Grundlage nahezu aller späteren Darstellungen.
  • The World of Playing Cards — seit Jahrzehnten gepflegtes Fachportal zu Kartenherstellern, Blattformen und Regionalgeschichte, mit Abbildungsnachweisen. wopc.co.uk
  • International Playing-Card Society — Fachgesellschaft, die seit 1972 eine Zeitschrift zur Kartenforschung herausgibt. i-p-c-s.org

Zur Einordnung der Deutungspraxis

  • Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) — deutschsprachige Fachgesellschaft, die Wahrsage- und Divinationspraktiken methodisch untersucht und die Ergebnisse allgemeinverständlich aufbereitet. gwup.org
  • Verbraucherzentralen — Verbraucherinformationen zu Beratungshotlines, Abrechnungsmodellen und Rückforderungsmöglichkeiten. verbraucherzentrale.de
  • Bundesnetzagentur — zuständig bei Rufnummernmissbrauch, fehlender Preisansage und unerlaubter Telefonwerbung. bundesnetzagentur.de
  • Bundesgerichtshof, Urteil vom 13. Januar 2011, Az. III ZR 87/10 — Grundsatzentscheidung zur Vergütung von Leistungen, die auf angeblich übernatürlichen Fähigkeiten beruhen.

Zu den Kartenbildern dieser Seite

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